Der erste Teil einer zweiteiligen Veröffentlichung aus unserem Hause zu diesem Thema ist im Septemberheft 2009 in der KA erschienen. Es werden die Vor- und Nachteile der Ableitungssysteme mit abschließenden Becken einerseits und der dezentralen Bewirtschaftung andererseits miteinander verglichen. Der Vergleich bezieht sich insbesondere auf die Aspekte „Effizienz der Reinigung“, „Auswirkung auf den Wasserhaushalt“, „Freigefälle oder Pumpbetrieb“ und „Flexibilität und Anpassungsfähigkeit“. Der detaillierte Vergleich bezieht sich auf die verschiedenen Beckentypen in den Anwendungsbereichen „Bestandsgebiete mit Mischsystem“, „Neubaugebiete mit Trennsystem“ und „Bestandsgebiete mit Trennsystem“. Es zeigt sich, dass das Prinzip und die technischen Lösungen der dezentralen Regenwasserbewirtschaftung prinzipielle Vorteile hinsichtlich quantitativer und stofflicher Aspekte gegenüber den zentralen Becken aufweisen. Unter Bezug auf das WHG, §1a und §7a, ergibt sich auch aus rechtlichen Gründen die Notwendigkeit, für alle „entwässerungstechnisch neu zu erschließenden Flächen“, d.h., für alle Flächen bei denen die Entscheidung für eine andere Art der Regenwasserbewirtschaftung möglich ist, künftig das Prinzip der dezentralen Bewirtschaftung anzuwenden oder dessen Wirkung zum Maßstab für eine andere Lösung zu nehmen.
Im vorliegenden ersten Teil werden die beiden Systemalternativen beschrieben und unter besonderer Berücksichtigung der Effizienz der Reinigung, der Wirkung auf den Wasserhaushalt und der Flexibilität miteinander verglichen.
Im zweiten Teil, der in der November-Ausgabe erscheint, wird die dezentrale Regenwasserbewirtschaftung mit den einzelnen Beckentypen verglichen. Zusätzlich erscheint in der Ausgabe ein kritischer Leserbrief zum ersten Teil und dessen Beantwortung durch die Autoren.
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